NÖ Gastrogipfel mit Udo Landbauer: Lasst Wirte endlich arbeiten!

Dauer-Lockdown ist keine Lösung, sondern zerstört eine ganze Branche

Zum Niederösterreichischen Gastro-Gipfel lud die Freiheitliche Wirtschaft ins Gasthaus „Badener Eck“ am Grünen Markt in der Kurstadt Baden. Im Beisein von FPÖ-Klubobmann Udo Landbauer setzten sich Vertreter von Gastronomie, Nachtgastronomie und Eventbranche an einen Tisch. „Bescheiden ist gar kein Ausdruck für unsere aktuelle Situation. Es ist eine Katastrophe und deprimierend, wie die Politik eine ganze Branche im Stich lässt“, sind sich die Gastro-Vertreter einig. Die Hilfestellungen laufen schleppend. Viele der groß angekündigten Unterstützungsleistungen sind bis heute noch nicht ausbezahlt worden, die AMS-Hilfen kommen Monate zu spät und für einen Großteil der Mitarbeiter ist die Kurzarbeit wenig attraktiv. „Man braucht schon ein sehr gesundes Polster, damit man diese unerträgliche Situation überleben kann“, sagen die Branchenvertreter, die bei FPÖ Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer mit ihrer Kritik auf ein offenes Ohr stoßen. „ÖVP und Grüne sind gerade am besten Weg, eine ganze Branche nachhaltig zu schädigen. Gesunde Unternehmen sind von einem Tag auf den anderen zu Bittstellern degradiert worden. Wer den Dauer-Lockdown nicht überlebt, wird einfach wegradiert. So geht man mit unseren Wirten nicht um“, sagt Landbauer. Mit den angekündigten Regierungsmaßnahmen haben die Branchenvertreter keine Freude. „Es braucht sich keiner erwarten, dass man uns die Türen einrennt.“ 

Die FPÖ NÖ fordert endlich Klarheit, Planungssicherheit und Perspektiven für die Betriebe. „Die politisch inszenierte, möglicherweise Öffnung der Schanigärten, die unter Umständen irgendwann zu Ostern kommen soll, ist eine Frechheit sondergleichen. Es kann doch kein vernunftbegabter Mensch glauben, dass man mit ein paar Tischen und Sesseln im Freien einen ordentlichen Betrieb führen und

Mitarbeiter bezahlen kann. Bittet schaltet endlich euren Verstand ein“, appelliert Landbauer an die politischen Verantwortungsträger.

In einem Punkt waren sich jedenfalls alle einig! Die Gastronomen wollen endlich aufsperren und ihre Gäste wieder bedienen dürfen. „Die Wirtshauskultur gehört auch gesellschaftlich und sozial zu unserem Leben dazu“, betont Landbauer. Von verpflichtenden Zwangstests vor einem Wirtshausbesuch hält der freiheitliche Klubobmann wenig. „Ein Lokalbesuch ist oft auch ein Impulsbesuch, für den man sich aus der Bewegung heraus entscheidet. Das plant man in der Regel nicht drei Wochen im Voraus!“, so Landbauer.