FPÖ NÖ: 340 Delegierte wählen Udo Landbauer mit 94,59 Prozent zum Landesparteiobmann

Unter dem Motto „FREIHEIT. LEBEN. NIEDERÖSTERREICH“ fordert die FPÖ das sofortige Ende jeglicher Corona-Maßnahmen & eine Rückkehr zur echten Normalität

Der gf. Landesparteiobmann und Klubobmann der Freiheitlichen im NÖ Landtag, Udo Landbauer ist beim heutigen 35. Ordentlichen Landesparteitag der FPÖ Niederösterreich in Wieselburg mit 94,59 Prozent in geheimer Wahl zum Landesparteiobmann gewählt worden. „Ich bedanke mich für das großartige Vertrauen. Das ist nicht selbstverständlich! Ich nehme die Wahl mit großer Freude, viel Demut und dem klaren Auftrag an, jeden Tag für unser wunderschönes Heimatland Niederösterreich zu arbeiten und alles für unsere Bevölkerung zu geben. Vereint und mit dem Herzen am rechten Fleck werden wir Freiheitliche in Niederösterreich Geschichte schreiben und die absolute Mehrheit der ÖVP brechen“, sagt Udo Landbauer.

In seiner Rede betont Landbauer, dass „freiheitliche Politik niemals aus einem Selbstzweck heraus passiert“. „Wir machen Politik, weil wir an etwas glauben, weil wir eine Vision für dieses Land Niederösterreich haben und weil wir davon überzeugt sind, dass dieses Land etwas Besseres verdient hat, als schwarze Sonntagsreden und schwarze Machtpolitik“, verweist Landbauer darauf, dass Niederösterreich das „Kernland des schwarzen Syndikats ist“. „Mit Niederösterreich steht und fällt die ÖVP. Pröll, Sobotka und jetzt Mikl-Leitner waren und sind die Paten der jeweiligen ÖVP-Chefs. Daher ist es umso wichtiger, diese schwarze Allmacht zu brechen“, so Landbauer.

Bezugnehmend auf die aktuelle Staatsbürgerschaftsdebatte kritisiert Landbauer die SPÖ, die „drauf und dran ist, jeden Asylanten einbürgern zu wollen, um sich selbst eine neue Wählerschaft zu zimmern. „Die Staatsbürgerschaft ist doch kein Fetzn Papier, den man jedem Dahergelaufenen nachwirft – die Staatsbürgerschaft ist das höchste Gut – das muss man sich erst einmal verdienen und erarbeiten!“, betont Landbauer, der seine Forderung nach einer Volksabstimmung zum Staatsbürgerschaftsrecht erneuert.

Für „brandgefährlich“ hält Landbauer die „Grünen Lemminge“, die sich dem Kampf gegen Autofahrer, Pendler, Familien, Leistungsträger und allen Menschen, die im ländlichen Raum wohnen, verschrieben haben. „Auf die Corona-Willkür folgt jetzt die Klimadiktatur! Wir werden uns schützend vor die Niederösterreicher stellen! Unser Heimatbundesland darf keine Spielwiese für grüne Experimente und Schauplatz grüner Befindlichkeitsstörungen werden“, sagt Landbauer.

Als eines der dringendsten Probleme, die es in Niederösterreich zu lösen gilt, nennt Landbauer einen „massiven Pflegenotstand, den die ÖVP NÖ selbst zu verantworten hat“. „Die Pflegeheime sind bis auf den letzten Platz gefüllt und überbelegt. Das Personal stößt regelmäßig an seine Grenzen. Wir Freiheitliche warnen seit Jahren davor und wurden maximal belächelt dafür! Ich fordere die sofortige Schaffung des Lehrberufes Pflege und Betreuung, um diesen hausgemachten Pflegenotstand abzustellen und unserer älteren Generation ein Altern in Würde zu ermöglichen“, sagt Landbauer.

Der gewählte Landesparteiobmann sieht insbesondere die persönliche Freiheit der Landsleute mehr denn je bedroht. „Es gibt nach wie vor ein vollkommen evidenzbefreites und willkürliches 3G-Regime. Wer nicht mitspielt, wird vom gesellschaftlichen Leben ausgesperrt. Das ist nicht die Freiheit, die wir meinen! Jeder Niederösterreicher hat ein Recht auf ein freies und selbstbestimmtes Leben. Freiheit kann man sich weder ertesten noch erimpfen, sondern ist ein Grundrecht unserer Bürger, das wir Freiheitliche mit allen Mitteln verteidigen werden“, betont Landbauer.