FPÖ-NÖ startet Plakatkampagne zum Bau der S8

„Stauhölle beenden – S8 bauen“

„Zum 10-jährigen Jubiläum der Einreichung der Projektunterlagen zum Bau der Marchfeldschnellstraße S8 startet die niederösterreichische FPÖ nun eine Plakatkampagne, um den Bau dieser wichtigen Verkehrsverbindung endlich zu realisieren“, gab heute der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Dieter Dorner aus Niederösterreich bekannt.

„Seit zehn Jahren blockieren diverse Bürgerinitiativen gemeinsam mit den Grünen und sonstigen Klimaträumern den Baubeginn der S8. Dazu kommen noch zahlreiche elendslange Gerichtsverfahren, die von einer Hand voll realitätsfernen Autohassern immer wieder gegen die Schnellstraße eingebracht werden“, ärgert sich Dorner. „Dass diese Kleinstgruppen jetzt auch noch Rückenwind von der amtierenden Verkehrsministerin bekommen, zeigt deutlich, dass Grünpolitiker für das Infrastrukturressort denkbar ungeeignet sind“, sagte Dorner.

Mit der Blockade aller wichtigen Straßenbauprojekte, besonders aber der S8, nehme die Verkehrsministerin das halbe Land in grünideologische Geiselhaft und fügte den betroffenen Regionen und ihren Bewohnern schwersten Schaden zu. Besonders betroffen seien die Anrainerorte entlang der geplanten S8, die täglich eine Stauhölle zu ertragen hätten, da der gesamte Verkehr weiterhin durch ihre Ortschaften rolle, kritisierte Dorner die Blockadepolitik Gewesslers. „Die Feinstaub-, Lärm- und CO2-Belastung, die durch diese vermeidbaren Staus entstehen, sind der Frau Klimaminister offenbar genauso egal wie die darunter leidende Bevölkerung“, sagte Dorner. „Und da haben wir noch nicht über die zig-tausend Arbeitsplätze gesprochen, die durch den Baustopp verloren gehen“, so Dorner.

„Die umweltbewegten Birkenstockschlapfenträger in den klimatisierten Wiener Büros müssen endlich verstehen, dass es in Niederösterreich wenig Straßenbahnen gibt und auch das Fahrrad für ein Flächenbundesland ungeeignet ist. Ein Großteil unserer Landsleute ist daher auf das Auto angewiesen“, so Dorner. „Nicht, weil es so lustig ist, sondern weil die Niederösterreicher ihr Auto brauchen, um von A nach B zu kommen, um den täglichen Einkauf zu erledigen, um die Kinder in die Schule zu bringen, um zum Arzt zu fahren und vor allem, um selbst in die Arbeit zu gelangen. Wer also unserer Bevölkerung die Notwendigkeit eines Autos abspricht, der hat keine Ahnung von den Lebensrealitäten und weiß nicht, wie die Infrastruktur im ländlichen Raum beschaffen ist“, klärte Dorner die fehlgeleitete Verkehrsministerin auf.

„Auch wenn diverse Klimaspinner glauben, dass sie das Weltklima retten, indem sie in Niederösterreich keine Straßen mehr bauen, muss man dieser skurrilen Randmeinung keinen politischen Raum geben oder gar ernsthaft darüber diskutieren. Abgesehen davon brauchen auch die von den Grünen so geliebten Elektroautos, Fahrräder und Ochsenkarren Fahrbahnen, auf denen sie sich fortbewegen können“, zeigte Dorner wenig Verständnis für die Befindlichkeitsstörungen einiger weniger Aktivisten.

„Die FPÖ will mit der aktuellen Palkatkampagne frischen Wind in die bereits 10 Jahre andauernde Blockade der S8 bringen. Niederösterreich und die Niederösterreicher brauchen diese Schnellstraße, auch wenn der eine oder andere Grüne dadurch in Schnappatmung verfällt“, forderte Dorner den sofortigen Baubeginn der S8.