FP-Landbauer: 2G-Pflicht ist Armutszeugnis für Gesundheitspolitik

Unheilige Allianz aus ÖVP und SPÖ versetzt Christkindlmärkten und Nachtgastronomie den Todesstoß

„Die von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) verkündete 2G-Pflicht für die Nachtgastronomie und bei Großveranstaltungen ab 500 Personen, wird der ohnehin angeschlagenen Nachtgastronomie den Todesstoß versetzen und die Christkindlmärkte massiv beeinträchtigen“, kritisierte der freiheitliche Landesparteiobmann Udo Landbauer aus Niederösterreich.

Die ab 8. November zwangsverordnete FFP2-Maskenpflicht, samt der 2G-Regel, entbehre jeglicher Grundlage, verwies Landbauer auf die niedrigen Belegszahlen in den Niederösterreichischen Spitälern. „Wenn bei Stand heute, bei 216 Covid-Patienten auf Normal- und 51 auf Intensivstationen, angeblich das Gesundheitssystem zusammenzubrechen droht, dann sollten sich die Verantwortlichen von SPÖ und ÖVP fragen, was sie falsch gemacht haben“, so Landbauer.

Als „besonderen Skandal“, bezeichnete Landbauer Aussagen von Verantwortlichen in der NÖ Landesgesundheitsagentur, wonach für manche Bereiche nicht mehr ausgeschlossen werden könne, dass „in absehbarer Zeit Routineoperationen verschoben werden müssen“. „Entweder handelt es sich hierbei um plumpe Panikmache, um Menschen zur Impfung zu treiben, oder die Verantwortlichen von ÖVP und SPÖ haben auf ganzer Linie versagt“, kritisierte Landbauer.

„Das für viele Branchen überlebenswichtige Weihnachtsgeschäft wird durch diese zusätzliche und freiwillige Verschärfung durch ÖVP und SPÖ jedenfalls massiv bedroht“, zeigte sich Landbauer besorgt um die niederösterreichische Wirtschaft und forderte die Verantwortlichen auf, die Zwangsmaßnahmen wieder zurück zu nehmen.