FP-Landbauer: Schuldzuweisungen für Corona Cluster sind lächerlich

Das Virus hat kein blaues Mascherl

„Dass SPÖ- und ÖVP-Politiker die ‚Freiheitstour‘ von FPÖ-Obmann Herbert Kickl nun für örtliche Corona Cluster verantwortlich machen wollen, ist schwer lächerlich“, sagte der FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, in Reaktion auf diesbezügliche Medienberichte. „Das Virus hat kein Mascherl und schon gar kein blaues“, so Landbauer.

So werde etwa behauptet, dass es in Feistritz am Wechsel (Bezirk Neunkirchen) nach einer Veranstaltung der FPÖ zu einem Anstieg der Corona Infektionen gekommen sei. „Das ist plumpe Propaganda und hilfloses Negativ-Campaigning des politischen Gegners, denn für diese Behauptungen gibt es keinerlei Belege“, zeigte sich Landbauer verärgert.

So soll es wegen rund 200 FPÖ-Anhängern vor der Bühne des Gasthauses Burgkeller gleich zu 57 Coronafällen in Feistritz gekommen sein, was insofern absurd ist, als nicht alle Besucher aus dem Ort waren, sondern auch zahlreiche Schlachtenbummler aus dem Umland angereist sind, klärte Landbauer auf. „Nach dieser Logik hätten auch in diesen Gemeinden vermehrt Fälle auftreten müssen. Die hat es aber nicht gegeben“, betonte Landbauer.

Abgesehen davon seien diese Schuldzuweisungen an die FPÖ nichts anderes als plumpe Ablenkungsmanöver von Leuten, die selbst Butter am Kopf hätten, sagte Landbauer, der etwa auf die Corona-Party der Bundesregierung bei der ORF-Spendengala am Küniglberg verwies. „Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen“, so Landbauer, der nachdrücklich davor warnte „Schuldige“ für Coronainfektionen zu suchen.